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Frage No 13

13 Verändert die Entwicklung von Wissenschaft und Kunst unseren Wissenschaftsglauben?

Wissenschaft und Kunst entfalten eine Anziehungskraft, der sich die Menschen nur schwer entziehen können, das ist der Tenor in Rousseaus Antwort auf die Akademiefrage. Natürlich mit fatalen Auswirkungen. Eine einschlägige Textpassage - „Mit dem Auftauchen von Gelehrten verschwanden die rechtschaffenen Leute“ - bezieht sich übrigens auf Montaigne, und der wiederum zitiert Seneca. Damit zeigt sich auch, dass Rousseaus „Wissenssschaftsskepsis“ selbst schon eine lange Vorgeschichte hat.

„Mit dem Auftauchen von Gelehrten“, so sagten ihre eigenen Philosophen, »verschwanden die rechtschaffenen Leute. « Bis dahin waren die Römer damit zufrieden, die Tugend zu praktizieren; alles war verloren, als sie begannen, selbige zu studieren.“

© 2012 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart

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